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Lokales aus KölnLokales aus Köln zeigt, dass die Stadt nun endlich die Nahversorgung am Stadtrand verbessern möchte. Das sind gute Nachrichten. Denn eigentlich dürften es höchstens 700 Meter bis zum nächsten vollversorgenden Supermarkt sein, damit eine gute Nahversorgung funktioniert. Jedoch müssen viele Einwohner Kölns für ihren täglichen Einkauf viel weiter gehen. Hier gibt es Initiativen, die dies nun ändern wollen. Die Stadt fördert im Rahmen des beschlossenen Zentren-Budgets dies mit einer Summe von 2.499 Euro. Nächster Stichtag ist der 15. Dezember 2011.
Viele Stadtgebiete in Köln, wie beispielsweise Esch, Grengel, Frühlingen, Langel, Gremberghoven, Godort und Weiß, zeigen, dass hier die Nahversorgung sehr weit weg ist. Oft ist es auch der Fall, dass dort eine vielbefahrene Straße oder auch dunkle Parkwege dazwischenliegen. Vor allem die älteren Menschen sind sehr stark betroffen oder auch Menschen, die kein Auto besitzen. Gleiches gilt auch für die Teile Zollstock, Chorweiler und Kalk. Hier schließen immer mehr Geschäfte. Initiativen, die dies gern ändern wollen, werden tatkräftig von der Stadt unterstützt.
Bestes Beispiel ist Vogelsang. Hier wird in Kürze eine Bedarfsanalyse erstellt und die Umsetzung geprüft. Gleiches geschieht auch in Kalk, wo man schnellstens etwas gegen den trading-down-Effekt tun möchte. Dabei werden nicht die einzelnen Geschäfte oder Einzelpersonen gefördert, sondern Vernetzungen und Zusammenschlüsse. Hierfür stehen für dieses und nächstes Jahr je 50.000 Euro zur Verfügung. Für ein Projekt gibt es jeweils 2.499 Euro. Dies bedeutet, dass der städtische Zuschuss 50 Prozent der benötigten Mittel nicht übersteigt. Ein Eigenanteil ist also erforderlich. Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen ist der 15. Dezember, der nächste dann im Februar 2012.
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